Kategorie: Sport

Instinkt

VON WOLFGANG HORN

Der Instinkt scheint jenen abhanden gekommen sein, die mitten in der Coronakrise, in der Künstler, Solo-Selbständige, kleine Gewerbetreibende, Musiker, Gastronomen, Kulturschaffende, zusehends mehr daran zweifeln, die Krise ökonomisch überleben zu können, darüber nachdenken, den Fußballbundesligaverein SC Schalke Null Vier mit Landesmitteln zu sanieren. Instinkt, das ist der innere Impuls, das Richtige zu tun, ohne daß man nachdenken muß. Eine solche Überlegung, Schalke mit Steuermitteln über die Krise zu helfen, kann man nur instinktbefreit anstellen. Einem Verein unter die Arme zu greifen, der das Jahressalär eines Fußballers künftig auf „nur“ zweieinhalb Millionen Euro begrenzen will, auf die Idee kann man nur vollkommen benebelt kommen. Wenn der Populismus die Sinne benebelt.

Sechzehntausend

Es hat ein wenig gedauert, zugegeben. Aber jetzt sind sie voll, die sechzehntausend Kilometer. In gut vier Jahren. Also etwa 4000 Kilometer im Jahr. Ist in Ordnung, aber auch steigerungsfähig. Mal sehen.

Fünfzehntausend

Diesmal ging es flotter mit den letzten tausend Kilometern. Genauer: Es hat sieben Wochen und vier Tage gedauert. Und von Stund an nehmen wir die sechzehntausend Kilometer ins Visier. Los geht’s.

Sprechroboter

Ich bin nicht sicher, ob der ZDF-Kommentator des heutigen Fußballweltmeisterschaftsspiels zwischen den deutschen und den nigerianischen Frauen, Norbert Galeske, auch nur eine einzige Sprechpause gemacht hat.

Ohne Béla

Wie wohltuend: ein Fußballendspiel im Zweiten und Béla Réthy kommentiert. Eigentlich. Denn seit geraumer Zeit ist nur der Stadionton zu hören. Eine wunderbar-wohltuende Neuerung. So sollten alle Fußballspiele übertragen werden.

Nachtrag: die Tonprobleme sind behoben. Jetzt wird der Kommentar wieder übertragen und die Sendung ist nicht mehr hörbar. Schade.

Hilfestellung

“Die Spieler von Ghana erkennen Sie an den gelben Stutzen”

Marcel Reif Neunzehnhundertdreiundneunzig beim Länderspiel Deutschland gegen Ghana

Dreizehntausend

Dreizehn Millionen Meter sind seit heute geschafft. Und ohne Pause geht es an den vierzehntausendsten Kilometer. So, wie es der große Sportphilosoph Oliver Kahn einst formulierte: “Weiter, immer weiter, immer weiter!”

Zwölftausend

Gut anderthalb Monate hat’s gedauert, bis ich heute die nächsten tausend Kilometer auf dem Rad geschafft habe. Gemeinsam mit meinem Freund Lothar habe ich auf einer Radspazierfahrt am Ufer des Vater Rhein die Zwölftausendermarke erreicht. Und jetzt geht es weiter. Dem dreizehnmillionsten Meter entgegen. Weiter, immer weiter.

Réthyrik

Mensch, Béla Réthy, er schweige!