Kategorie: Fundsachen

Das Höschen unterm Waffenrock

Was lese ich da? Die Soldatinnen der Schweizer Armee müssen ihren Waffendienst in Männerunterhosen ableisten? In einer “Testphase” sollen nun eine lange und eine kurze Damenunterhose getestet werden. Was soll da getestet werden? Ob das Männerhöschen mit der typischen Ausstülpung und dem Eingriff vorne eventuell doch geeignet ist für dienende Damen? Das Wörtchen Uni-Form bekommt eine neue Bedeutungsfacette. Wer Damen fürs Vaterland dienen lassen will, muß sie auch passend einkleiden, drunter und drüber, mit String und allem Drum und Dran. Man erwartet doch auch nicht, daß Soldatinnen Hut und Kappe von zuhause mitbringen in die Kasernen. Die Schweiz, ja, ja …

Kölsch-Eis

Klar, in pandemischen Zeiten wachsen die Sehnsüchte. Nach der Rückkunft der Geselligkeit, nach Gesprächen an der Theke, nach trunkenen Umarmungen. Das frisch gezapfte Kölsch im Brauhaus dürfte derzeit im Mittelpunkt vieler Tag- und Nachtträume stehen. Kein Traum hingegen, tags nicht und nicht nachts, ist das Speiseeis mit Kölschgeschmack. Eine Eisdiele in Köln-Zollstock, „Eisliebe“ geheißen mit „Eigener Herstellung, gemütlichem Ambiente und süßen Leckereien“, hat nun die Eissorte „Kölsch“ kreiert – kein Witz. Das Eis soll tatsächlich nach Kölsch schmecken, wie immer das bei Speiseeis auch funktionieren mag. Weiß sieht es aus, das Kölsch-Eis, wie die frische Schaumkrone im Kölschglas. Zwei Flaschen Reissdorf Kölsch auf vier Kilo Eis, soviel verrät der Eislieben-Inhaber vom Betriebsgeheimnis immerhin. Das ganz kühle Blonde, sozusagen eisgekühlte Blonde. Sei’s drum. Ich warte lieber geduldig auf die Öffnung der Kneipen. Ein Kölsch so ganz ohne Innovation, ohne Schnick-Schnack, ganz altmodisch, in der Kölschstange, nicht im Becher oder im Hörnchen. Das genehmige ich mir dann. Im Beisein von Freunden. Leecker.

Der alte Wolfgang

Rasenmäher

Es ist Februar. Die ersten Rasenmäher kehren aus dem Süden zurück.

Tweet von Ein Pony vor zwei Tagen

Messi

Messi. Das ist kein Schimpfwort, für die, die internationaler Fußball nicht interessiert. Messi ist der argentinische Superstar vom FC Barcelona. Laut der spanischen Zeitung „El Mundo Deportivo“ soll dieser Messi zwischen Zweitausendundsiebzehn und Zweitausendeinundzwanzig Fünfhundertfünfundfünzig Millionen Zweihundertsiebenunddreißigtausend Sechsundertneunzehn Euro verdient haben. Das kann keiner, der in krankhaftem Übermaß mehr oder weniger wertlose Gegenstände in der eigenen Wohnung sammelt und unfähig ist, sich von diesen Gegenständen wieder zu trennen. Das kann nur Messi. Beide sind Zeichen einer kranken Gesellschaft.

Verweilverbot in leichter Sprache

Die Stadt Düsseldorf habe, so schreibt meine langjährige Freundin, Martina Helfer, für das kommende Wochenende für die Altstadt ein „Verweil-Verbot“ erlassen. „Verweil-Verbot? Verweilen – wer sagt das eigentlich noch? Goethe ist lange her…“ Verweile doch! Du bist so schön!, heißt es beim Altmeister, beim Sprachkünstler. Der Düsseldorfer Ordnungsdezernent ist sodann behilflich, indem er in leichter Sprache ganz unbürokratisch gleich hinterhersetzt: “Die Besucher müssen sich bewegen.” Bewegen. Verweilen ist nicht bewegen. Da steckt Weile drin, Dauer, Stille; verweilen ist nicht hastig, nicht schnell, sondern ruhig. Martina schreibt: „Kein Hinsetzen zum Picknick, kein einfach nur so Rumstehen. Bewegt euch! Günstigstenfalls schneller als das Virus.“

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Unchained Melody

Unchained Melody. Entfesselte Musik. In der Tat. Mir bekannt aus Jugendzeiten von den Righteous Brothers. Aber weit mehr als einhundert Coverversionen gibt es von diesem Neunzehnhundertfünfundfünzig komponierten zeitlosen Song, für den Hy Zaret den Text und Alex North die Musik beisteuerten. Gecovered haben Bruce Low, Harry Belafonte, Gene Vincent, Cliff Richard, Gene Pitney bis hin zu Roy Orbison, Elvis Presley, Willie Nelson oder Cindy Lauper. Und nun also Austin Brown. Ohren auf.

Do You Love Me?

Auch ein Ausblick, in gewisser Weise. Auf eine bessere Zukunft? Wenn auch die Menschen Grund zum Tanzen haben sollten und genug Gelegenheit zur Liebe, dann allemal.

Our whole crew got together to celebrate the start of what we hope will be a happier year: Happy New Year from all of us at Boston Dynamics. www.BostonDynamics.com.

Hundeliebe

Wer sexuell nicht aktiv ist, entwickelt Mitgefühl für die Benachteiligten und Schwachen.

Kommissarin Petra Delicato im TV-Krimi „Mord in Genua – Hundeliebe“ heute Abend.