Siebzig

Ich kann und will mich nicht beklagen. Im Gegenteil. Auch technisch vermittelt erfahre ich viel Zuspruch zu meinem siebzigsten Geburtstag, Telefon, WhatsApp, Facebook, Jitsi Meet, Mail, Zoom, Signal – wie auch immer. In Zeiten, in denen Umarmungen und Küsse mit Freunden und Freundinnen der Pandemie wegen nicht mehr stattfinden, darf ich viele virtuelle Umarmungen genießen und Versprechen, daß die Küsse nachgeholt werden, wenn dereinst das Virus besiegt ist oder die meisten Menschen geimpft sein werden. Ich freue mich drauf. Dann ist auch wieder Party angesagt, laute Musik, Tanz, Enge, Nähe, Essen und vor allem Trinken. Der Zapfhahn wird schon noch eine Rolle spielen in unser aller Leben, das derzeit von gehöriger Reizunterflutung gekennzeichnet ist. Es bleibt nicht, wie es ist. Und das ist tröstlich. Ich danke allen, die mir zum Geburtstag gratuliert und an mich gedacht haben. Vermutlich werde ich kaum einzeln auf die Flut von guten Wünschen antworten können, das sind einfach zu viele. Danke, Ihr Lieben. Danke, Ralph, fürs Bild vom roten Rebensaft.

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