Revolution

Weniger als eine Revolution wird nicht reichen. Früher war ich sicher, daß der Satz umfassend gültig ist, Gesellschaft, Politik, Kultur betrifft. Heute bin ich sicher, daß er vielleicht nur, aber ganz sicher für den Weltfußball gilt. Wenn die FIFA nicht zerschlagen wird, wenn die weltweite Fußballgemeinde sich nicht eine vollkommen andere, nicht korrupte, nicht reaktionäre, nicht totalitäre Struktur und Organisationsform gibt, die Frieden und Menschenrechte achtet, demokratisch organisiert ist, gerecht handelt, nachhaltig, ökologisch, die Diktaturen und Autokraten ächtet, die Demokratie und weltweit sozialen Frieden fördert, ist der Weltfußball erledigt. Fußball wird weiter gespielt werden, auf den staubigen afrikanischen Plätzen, in den Favelas, auch in deutschen Siedlungen bis hin jeweils zu den nationalen Superligen. Ohne allerdings auch nur einen Funken von Restanerkennung. Soll die FIFA doch um das Wohlwollen und die Kohle der Putins, der Emire, der Xis oder argentinischer Putschgeneräle, alles schon gehabt, buhlen. Den Fußball verraten können sie nicht für immer. Und gegen alle Fans. Also: Revolution.

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