Verbale Inkontinenz

Nicht alles muss getwittert, auf Facebook geteilt oder einem vermeintlich Vertrauten gesteckt werden. Diese verbale Inkontinenz, das ständige Über-alles-reden-Müssen, die Distanzlosigkeit und die Unfähigkeit zur Diskretion, die sich im Privaten, im Geschäftsleben und in der Politik zunehmend breitmacht, bereitet mir schon lange Unbehagen

Anja Seipp aus Köln in einem Leserbrief in der Süddeutschen Zeitung vom fünfzehnten August Zweitausendundsechzehn

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.