Umlaufaufzug

Nicht wahr, Umlaufaufzug gehört zu den Worten, die man nie hört und nur ganz selten zu lesen bekommt. Umlaufaufzug. Gemeint ist ein Paternoster. Eine, wie Wikipedia aufklärt, “Sonderform einer Aufzugsanlage zur Personenbeförderung. Beim Paternosteraufzug verkehren mehrere an zwei Ketten hängend befestigte Einzelkabinen (üblicherweise für ein bis zwei Personen je Kabine) im ständigen Umlaufbetrieb. Die Kabinen werden am oberen und unteren Wendepunkt über große Scheiben in den jeweils anderen Aufzugsschacht umgesetzt. Die Beförderung von Personen beim Wendevorgang ist vorgesehen und gefahrlos. Die Beförderungsgeschwindigkeit beträgt ca. 0,20 bis 0,45 Meter pro Sekunde.” Doch ab dem ersten Juni ist es erst einmal vorbei mit den Paternostern. In der Süddeutschen ist heute zu lesen: “Gemäß der Betriebssicherheitsverordnung, die Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) neu gefasst hat, dürfen Paternoster vom 1. Juni an aber aus Sicherheitsgründen nur noch von eingewiesenen Beschäftigten benutzt werden.” Andrea Nahles, mal wieder. Obwohl doch, wie es in dem Artikel weiter heißt, selbst Fachleute sich nicht an einen nennenswerten Unfall, schon gar nicht an Personenschäden im Zusammenhang mit Paternostern erinnern können. Diese Aufzüge sind ein Stück Industriegeschichte, erhaltenswert, sicher, nostalgisch. Vater unser, Pater noster, gib, daß uns der Paternoster erhalten bleibe und und die Einsicht in Andrea Nahles einfahre. Amen.

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