Ästhetik versus Meinungsfreiheit

“(…) verkriecht sich das intellektuelle Europa hinter einer ästhetischen Debatte, indem die künstlerische Ausführung des Anti-Islam-Films besprochen wird. Als ob es da etwas zu besprechen gäbe. Der Film ist indiskutabel. Ästhetisch wie inhaltlich. Und die Sache wäre ja wohl nicht besser, wenn sich dahinter ein künstlerisches Meisterwerk versteckte, oder? Entscheidend ist nicht, ob der Streifen gut oder schlecht gemacht ist. Entscheidend ist, dass Europa zu Beginn des dritten Jahrtausends kaum eine Gelegenheit verstreichen lässt, das Grundrecht auf Meinungsfreiheit einer höchst fragwürdigen politischen Korrektheit zu opfern. Oder wie schon Mark Twain sagte: „Wir schätzen die Menschen, die frisch und offen ihre Meinung sagen – vorausgesetzt, sie meinen dasselbe wie wir.“ Dabei war Mark Twain noch nicht mal Europäer. Sondern Amerikaner.” (Franz Schellhorn, in: Verteidigen wir doch das Recht, andere beleidigen zu dürfen! diepresse.com)

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