Marktwirtschaft

Ich hab’s übersehen. Drei Tage lang. Daß die achso liberale, also auf den Markt setzende Bundesregierung plant, die Marktgesetze mal wieder zu Lasten der Verbraucher auszuhebeln. “Verbraucher müssen womöglich einen höheren Preis für Offshore-Windstrom entrichten”, berichtete Spiegel Online über einen Aufschlag auf die Stromrechnung, “mit dem die Energieerzeugung vor den Küsten von Nord- und Ostsee subventioniert werden soll.”  Damit sollen Einnahmeausfälle der Energieunternehmen kompensiert werden, die auf unzureichende Leitungsanbindungen von Windparks zurückzuführen sind.  “Offshore-Anbindungs-Umlage” nennt sich in hübschem Bürokratendeutsch der Versuch, die Verbraucher zur Kasse zu bitten, wenn den Energieversorgern die Anbindungskosten nicht rentabel zu sein scheinen.

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