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	<description>Vollkommen Subjektives von Wolfgang Horn</description>
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		<title>Kompaß Life 3</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 17:01:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bank]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensversicherungsfonds]]></category>

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		<description><![CDATA[Über siebenhundert Millionen Euro hatte die Deutsche Bank bei Kleinanlegern eingesammelt für den Lebensversicherungsfond Kompass Life 3. Üblicherweise kaufen solche Fonds Lebensversicherungen auf, um im Todesfall die Versicherungssumme zu kassieren. Kompass Life 3 jedoch kauft keine Policen auf, sondern bot den Einlegern eine Art Wette auf die Lebensdauer von etwa fünfhundert beobachteten amerikanischen Bürgern im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über siebenhundert Millionen Euro hatte die Deutsche Bank bei Kleinanlegern eingesammelt für den Lebensversicherungsfond Kompass Life 3. Üblicherweise kaufen solche Fonds Lebensversicherungen auf, um im Todesfall die Versicherungssumme zu kassieren. Kompass Life 3 jedoch kauft keine Policen auf, sondern bot den Einlegern eine Art Wette auf die Lebensdauer von etwa fünfhundert beobachteten amerikanischen Bürgern im Alter von zweiundsiebzig bis fünfundachtzig an. Je früher Menschen aus dieser Gruppe sterben, desto höher der Gewinn für die Einleger. Ein wahrhaft morbides Finanzprodukt, das in die Zeit und die demographischen Umstände paßt. Makaber, makaber. Nun aber hat sich der Bundesverband der Banken gemeldet. Diese famose Geschäftsidee sei &#8220;mit unserer Wertordnung, insbesondere der in ihrem Mittelpunkt stehenden Unantastbarkeit der menschlichen Würde, kaum in Einklang zu bringen&#8221;. Ein Gericht müsse die Frage klären, ob die &#8220;Wette auf die Lebensdauer eines ausgewählten Personenkreises nicht gegen sich aus unserer Sittenordnung ergebende Verhaltensverbote&#8221; verstoße. Immerhin. Beim Bundesverband der Banken haben Verstand und Moral vielleicht doch noch eine kleine Chance, anders als bei der größten deutschen Geschäftsbank. Man möchte kotzen.</p>
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		<title>Raider, Jorgo und Hellas</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 12:28:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Der Name Griechenland steht bei vielen in Europa für ein kaputtes politisches System, Vetternwirtschaft. Im Zuge eines ehrlichen Neuanfangs sollte die griechische Verfassung neu geschrieben und das Land in allen Sprachen konsequent `Hellas` genannt werden. Das Land braucht ein neues Image&#8221;. So der Europaabgeordnete der FDP, Jorgo Chatzimakakis. Raider hieß ja später auch Twix. Ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Der Name Griechenland steht bei vielen in Europa für ein kaputtes politisches System, Vetternwirtschaft. Im Zuge eines ehrlichen Neuanfangs sollte die griechische Verfassung neu geschrieben und das Land in allen Sprachen konsequent `Hellas` genannt werden. Das Land braucht ein neues Image&#8221;. So der Europaabgeordnete der FDP, Jorgo Chatzimakakis. Raider hieß ja später auch Twix. Ein neues Image möchte man vor allem auch dem Urheber dieses abstrusen Vorschlags wünschen, einen neuen Namen, eine neue, diesmal nicht plagiierte Doktorarbeit, eine neue Bevölkerung, die vergißt, wie sie von Jorgo und seiner Partei hinter die Fichte geführt worden ist. Gottlob ist das alles nicht ganz so einfach, wie sich Klein-Jorgo das so vorstellt.</p>
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		<title>Diät(en)</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 15:45:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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		<description><![CDATA[Diät ist, cum grano salis, gesunde Lebensführung und Diäten sind eigentlich Tagegelder für Parlamentarier, die ursprünglich in Deutschland, im neunzehnten und zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts,  ehrenamtlich tätig waren und für ihr Mandat nicht entlohnt werden durften.  Gesunde Lebensführung und Tagegelder oder Entlohnung für Parlamentarier stehen nicht schon an sich in Widerspruch zueinander.  Wer wollte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diät ist, cum grano salis, gesunde Lebensführung und Diäten sind eigentlich Tagegelder für Parlamentarier, die ursprünglich in Deutschland, im neunzehnten und zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts,  ehrenamtlich tätig waren und für ihr Mandat nicht entlohnt werden durften.  Gesunde Lebensführung und Tagegelder oder Entlohnung für Parlamentarier stehen nicht schon an sich in Widerspruch zueinander.  Wer wollte etwa den nordrhein-westfälischen Landtagsabgeordneten eine gesunde Lebensführung unmöglich machen, beispielsweise durch eine Kürzung der Tagegelder, der Diäten? Niemand.  Heutzutage ist Abgeordneter vielfach ein Vollzeitberuf, der auch entsprechend entlohnt werden muß. Ein Vollzeitberuf, für den nicht selten die bisher  ausgeübte  Tätigkeit aufgegeben  wird. Und wer Verantwortung für das Gemeinwesen übernimmt, sollte dies nicht nur tun können, weil seine Privatschatulle reichlich gefüllt ist. Ein  im Wortsinn billiges Parlament  ist für die Menschen im Land keineswegs die beste Lösung.  Sachverstand, politische  Leidenschaft, Unabhängigkeit oder die hohe zeitliche Belastung haben ihren Preis. Und den sollten wir Bürger gerne entrichten, denn desto besser werden wir auch regiert.  Folgerichtig liegt auch eine angemessene Altersversorgung der Parlamentarier in unser aller Interesse. Aber: Müssen Abgeordnete des nordrhein-westfälischen Landtages nach nur vier Jahren im Parlament eine Rente erzielen können, die dem drei- bis vierfachen der Rente eines Dachdeckers oder oder eines Automobilarbeiters entspricht? Nein. Vor allem nicht in einer gesellschaftlichen Lage, in der de facto die Rentenansprüche  der Bürger gekürzt werden, über  die Regelung einer längeren Lebensarbeit bis Siebenundseechzig.  Zudem:  Die Diätenregelungen sind erst vor wenigen Jahren im Landtag neu gefasst worden, samt der Bestimmungen zur Altersversorgung der Abgeordneten. Nun aber  hat eine unheilige Koalition  von SPD, CDU und Grünen beschlossen, den Abgeordneten zusätzlich € 500 im Monat für eine verbesserte Altersversorgung zu bewilligen. Die öffentlich Hand ist verschuldet, allenthalben mahnen Politiker aller Couleur  die Bürger zu Sparanstrengungen, Kommunen hängn am Tropf von Banken, Bibliotheken, Badeanstalten werden geschlossen, Personal wird entlassen, Schulen, Kindergärten oder Universitäten könnnen nicht renoviert oder gar ausgebaut werden. Die Diätenerhöhung ist das falsche Signal. Sie wird den Verdruß der Bürger weiter fördern, Verdruß mit der Politik, Verdruß mit den Politikern, Verdruß mit den Parteien. Es wäre fatal, wenn die schwarz-grün-rote Koalition den Bürgern das Signal geliefert hätte, den eigentlich bereits erledigten Kleinstparteien  Linke oder FDP zu einer neuen Renaissance verholfen zu haben.  Wundern dürften sie sich nicht.</p>
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		<title>Perspektivverschiebung</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 15:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Horn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Christian Wulff. Phillip Rösler. Angela Merkel. FDP. Ratzinger. Eurokrise.  1.FC Köln. Sparpolitik in Wermelskirchen.  Parteien. Handballeuropameisterschaft. Tageszeitungen. Fernsehen. Radio. Das Weltklima. Alles belanglos, gemessen am mit Ameisensäure getränkten Wattepad, mit dem die Durchblutung meines rechten Ohrläppchens angeregt werden soll, damit das Pflegepersonal meinen Sauerstoffstatus korrekt bestimmen kann. Perspektivverschiebung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Christian Wulff. Phillip Rösler. Angela Merkel. FDP. Ratzinger. Eurokrise.  1.FC Köln. Sparpolitik in Wermelskirchen.  Parteien. Handballeuropameisterschaft. Tageszeitungen. Fernsehen. Radio. Das Weltklima. Alles belanglos, gemessen am mit Ameisensäure getränkten Wattepad, mit dem die Durchblutung meines rechten Ohrläppchens angeregt werden soll, damit das Pflegepersonal meinen Sauerstoffstatus korrekt bestimmen kann. Perspektivverschiebung.</p>
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		<title>Gedehnte Zeit</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 10:22:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr als zwei Monate währt meine Schreibpause nun schon. Mehr als zwei Monate plage ich mich mit diversen Wehwehchen herum, mit Ärzten, Medikamenten, Apotheken, Röntgenapparaten, Computertumographen, mit Verbänden, Salben, Tabletten. Schließlich nun auch mit dem Hospital und seinem Personal, mit Inhalationen, mit dem permanenten Gurgeln der Sauerstoffzufuhr, den Schlafgeräuschen meiner seit heute drei Zimmergenossen, mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr als zwei Monate währt meine Schreibpause nun schon. Mehr als zwei Monate plage ich mich mit diversen Wehwehchen herum, mit Ärzten, Medikamenten, Apotheken, Röntgenapparaten, Computertumographen, mit Verbänden, Salben, Tabletten. Schließlich nun auch mit dem Hospital und seinem Personal, mit Inhalationen, mit dem permanenten Gurgeln der Sauerstoffzufuhr, den Schlafgeräuschen meiner seit heute drei Zimmergenossen, mit frühem Wecken, nur matt gewürztem Mittagessen schon gegen halb Zwölf, den stets zur Unzeit klingelnden Handies oder Festnetztelefonen, deren Klingelton weiß Gott nicht angenehmer ist als der allerschrägste Handyton. Der Kaffee ist reizarm, das Wasser still. Die stets hastenden Ärztinnen sind immer in Eile. Die Folge: An keinem anderen Ort der Welt als in einem Krankenhauszimmer wird Zeit mehr gedehnt, für die Patienten. Wecken, Frühstück, Mittag- und Abendessen strukturieren den Tag. Bisweilen die Visite, der Besuch der Oberärztin mit dem Tross der rangniederen Ärzte und ranghöheren Pflegerinnen und Pfleger im Schlepptau. Die Krankenakten werden im gleichen Verhältnis dicker, wie die Unsicherheit und Besorgnis der Patienten zunimmt. Gestern habe ich die gedehnte Zeit genutzt, drei eher schmale Bändchen von Frank Goosen &#8211; für jeden Fußballliebhaber sehr zu empfehlen -, Vince Ebert &#8211; naja, ganz nett, aber mir zu affirmativ &#8211; und &#8211; sehr zu empfehlen, jederzeit ein Leseschmaus &#8211; Nick Hornby gelesen. Der armselige Minivorteil gedehnter Zeit.</p>
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		<title>Vorsicht</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 11:52:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Horn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gefunden in der Kölner Südstadt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Gefunden in der Kölner Südstadt.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.korno.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/Krabbelnde-Kinder1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-4621" title="Krabbelnde Kinder" src="http://www.korno.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/Krabbelnde-Kinder1.jpg" alt="" width="439" height="439" /></a></p>
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		<title>Schamloses blaublütiges Gesocks</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 09:58:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Prinz Mario zu Schaumburg-Lippe]]></category>

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		<description><![CDATA[Schamloses blaublütiges Gesocks mit der sprühbaren Reichtumsgarantie. Prinz Mario zu Schamlos-Lippe. Einsperren. Sofort einsperren. Erst Knast und dann Psychiatrie. Und den Sender abschalten. Sofort.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p data-ft="{&quot;type&quot;:1}">Schamloses blaublütiges Gesocks mit der sprühbaren Reichtumsgarantie. Prinz Mario zu Schamlos-Lippe. Einsperren. Sofort einsperren. Erst Knast und dann Psychiatrie. Und den Sender abschalten. Sofort.</p>
<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://www.korno.de/blog/2011/11/23/schamloses-blaublutiges-gesocks/"><img src="http://img.youtube.com/vi/llIUFvENWI0/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
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		<title>In memoriam: Georg Kreisler</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 21:08:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Georg Kreisler]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Wiener Kabarettist, Schriftsteller, Liedermacher, Komponist  Georg Kreisler ist tot. Heute verstarb er im Alter von neunundachtzig Jahren. Ein Meister der Sprache, des schwarzen Humors, der scharfen Kritik an Gesellschaft und Politik. Ein Anarchist, ein Widerborstiger. &#8220;Freiheit hat mit Deutschland selbstverständlich was zu tun, sofern man wirtschaftlich dazu was beiträgt.&#8221;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Wiener Kabarettist, Schriftsteller, Liedermacher, Komponist  Georg Kreisler ist tot. Heute verstarb er im Alter von neunundachtzig Jahren. Ein Meister der Sprache, des schwarzen Humors, der scharfen Kritik an Gesellschaft und Politik. Ein Anarchist, ein Widerborstiger.</p>
<p>&#8220;Freiheit hat mit Deutschland selbstverständlich was zu tun, sofern man wirtschaftlich dazu was beiträgt.&#8221;</p>
<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://www.korno.de/blog/2011/11/22/in-memoriam-georg-kreisler/"><img src="http://img.youtube.com/vi/u8-4n9yxZ_s/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
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		<title>Ödnis</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 13:44:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wermelskirchen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunalwahl]]></category>
		<category><![CDATA[Landratswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;In Ägypten und Libyen sterben Menschen für ihr Wahlrecht, aber in Wermelskirchen haben gerade mal 20 Prozent ihren Hintern hoch gekriegt.&#8221; Der Bürgerbeschimpfung des FDP-Fraktionsvorsitzenden Manderla mag man sich angesichts der äußerst dürftigen Wahlbeteiligung an der Landratswahl vom vergangenen Sonntag &#8211; nur etwa zwanzig Prozent der Wahlberechtigten in Wermelskirchen hatten sich beteiligt &#8211;  im ersten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;In Ägypten und Libyen sterben Menschen für ihr Wahlrecht, aber in Wermelskirchen haben gerade mal 20 Prozent ihren Hintern hoch gekriegt.&#8221; Der Bürgerbeschimpfung des FDP-Fraktionsvorsitzenden Manderla mag man sich angesichts der äußerst dürftigen Wahlbeteiligung an der Landratswahl vom vergangenen Sonntag &#8211; nur etwa zwanzig Prozent der Wahlberechtigten in Wermelskirchen hatten sich beteiligt &#8211;  im ersten Moment sogar anschließen. Einen Moment später aber wird man die Frage stellen müssen: Tragen nicht die Parteien ein gerüttelt Maß Schuld an der Wählerlethargie? Und wieder einen Moment später wird man diese Frage bejahen müssen. Gewiß, da hingen und hängen ein paar Plakate an den Laternenpfählen in der Stadt. Und die beiden Zeitungen haben auch die Kandidaten der Parteien vorgestellt. Aber: Reicht das aus, um ein öffentlich nicht sehr bekanntes Amt, das des Landrats, das zudem noch in der Kreisstadt Bergisch-Gladbach angesiedelt ist, also weit weg vom Schuß, den Wermelskirchener Bürgern interessant zu machen? Haben die Parteien den Menschen erklärt, was ein Landrat ist, was er macht, welche Befugnisse er hat, was das alles mit der Stadt zu tun hat, warum es also wichtig wäre, sich einzubringen, sich zu interessieren, wählen zu gehen? Nein! In den Gremien der Parteien sind die Kandidaten auserkoren worden, in den Hinterzimmern, wie immer. In diesen Hinterzimmern haben die Parteistrategen auch den Wahlkampf beschlossen, der zum desaströsen Wahlergebnis geführt hat. Zu einem für alle Parteien desaströsen Wahlergebnis. Diese Landratswahl in Wermelskirchen hatte keinen Sieger. Alle Parteien haben gemeinschaftlich verloren. Menschen, Wähler, Interesse. &#8220;Sogar Leute, die sich eigentlich für Politik interessieren, haben mich gefragt: Wie, was für eine Wahl?&#8221; So zitiert die Bergische Morgenpost den CDU-Fraktionsvorsitzenden Volker Schmitz. Und den  SPD-Fraktionsvorsitzenden Jochen Bilstein treibt die Sorge  um, daß sich die erbärmliche Wahlbeteiligung auch bei künftigen Kommunalwahlen fortsetzen könnte. Allen Parteien fällt als erste Antwort lediglich ein, daß der Kreis, der Landrat, die Kreisstadt zu weit weg seien vom Nordkreis, von Wermelskirchen.<strong> </strong>Die Landratswahl sei offensichtlich an den Menschen vorbei gegangen. Viele wussten gar nicht so recht, worum es bei der Landratswahl überhaupt ging. So Parteivertreter zur Presse. Wem lasten die Parteien das denn eigentlich an, wenn nicht sich selbst? Es ist doch ihre genuine Aufgabe, die Menschen zu gewinnen, sie zu interessieren, sie vertraut zu machen mit den kommunalen Belangen. Es ist doch Aufgabe der Parteien, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, ihnen deutlich zu machen, was auf der kommunalen Ebene diskutiert, verhandelt, entschieden wird. Nein. Mir ist die Antwort der Parteivertreter, aller Parteien, zu billig, sich lediglich hinter dem mangelnden Interesse der Bürger zu verstecken. Die Existenzberechtigung der Parteien schwindet, wenn sie immer weniger in der Lage sind, Menschen zu interessieren, ihnen Orientierung zu bieten, sie zu organisieren. Parteien wirken, jedenfalls auf kommunaler Ebene, eher nach innen. Sie sind nicht mehr Träger und Motor der politischen Kultur, immer weniger akzeptierte Akteure und Beförderer des Gemeinwesens . Das Ergebnis ist  kommunalpolitische Dürre, politische Ödnis. Abzulesen an der Landratswahl. Abzulesen an der Beteiligung an den Debatten über die kommunale Sparliste am kommenden Samstag.</p>
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		<title>&#8220;Wir entschuldigen uns&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 21:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Landtag NRW]]></category>
		<category><![CDATA[Otto Schily]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsterrorismus]]></category>
		<category><![CDATA[Verfassungsschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Wir entschuldigen uns.&#8221; Mehrere Redner unterschiedlicher Fraktionen des Düsseldorfer Landtags sprachen in einer aktuellen Stunde über den rechtsradikalen Terror diesen schlichten Satz aus. Die Scham hat ihnen diesen Satz aufgegeben, Scham über die Verbrechen der neonazistischen Terrorgrupe NSU, Scham darüber, daß die Verbrecher jahrelang unerkannt geblieben sind, Scham vor allem, daß Politik und Sicherheitsbehörden die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wir entschuldigen uns.&#8221; Mehrere Redner unterschiedlicher Fraktionen des Düsseldorfer Landtags sprachen in einer aktuellen Stunde über den rechtsradikalen Terror diesen schlichten Satz aus. Die Scham hat ihnen diesen Satz aufgegeben, Scham über die Verbrechen der neonazistischen Terrorgrupe NSU, Scham darüber, daß die Verbrecher jahrelang unerkannt geblieben sind, Scham vor allem, daß Politik und Sicherheitsbehörden die Opfer der Verbrechen und ihre Angehörigen verdächtigt hatten, Kriminelle zu sein. An vorderster Stelle übrigens der ehemalige SPD-Innenminister Otto Schily. Und Scham über einen Verfassungsschutz, der womöglich mehr gewußt hat, als er derzeit zuzugeben bereit ist. Man kann sich in der Tat nur schämen angesichts dieser so dubiosen Ereignisse. Aber: Man kann sich nicht selber entschuldigen. Man kann nur die Opfer und ihre Angehörigen in Demut bitten, eine Entschuldung auszusprechen. Die Kirche kann sich nicht selbst entschuldigen für Verbrechen, die ihre Priester an Kindern und Jugendlichen jahrzehntelang verübt haben, und die Politik kann sich nicht selber entschulden für ein massives Versagen des Rechtsstaates.</p>
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		<title>Lehrstück in Sachen innerparteilicher Demokratie oder wie der Überbau der Basis eine reinhaut</title>
		<link>http://www.korno.de/blog/2011/11/17/lehrstuck-in-sachen-innerparteilicher-demokratie-oder-wie-der-uberbau-der-basis-eine-reinhaut/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 20:39:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Jusos]]></category>
		<category><![CDATA[Olaf Scholz]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[SPD Bundesparteitag]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[„Die anlasslose Vorratsdatenspeicherung ist ein undifferenziertes und rechtlich unangemessenes Überwachungsinstrument, das die Grundrechte in unzumutbarer Art einschränkt und alle Bürgerinnen und Bürger in der Europäischen Union unter Generalverdacht stellt…  Wir lehnen die grundsätzliche, verdachtsunabhängige Vorratsdatenspeicherung (euphemistisch auch Mindestdatenspeicherung genannt) von Telefon- und Internetverbindungen ab, da sie mit den Grundwerten der Sozialdemokratie nicht vereinbar ist…“ Diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Die anlasslose Vorratsdatenspeicherung ist ein undifferenziertes und rechtlich unangemessenes Überwachungsinstrument, das die Grundrechte in unzumutbarer Art einschränkt und alle Bürgerinnen und Bürger in der Europäischen Union unter Generalverdacht stellt…  Wir lehnen die grundsätzliche, verdachtsunabhängige Vorratsdatenspeicherung (euphemistisch auch Mindestdatenspeicherung genannt) von Telefon- und Internetverbindungen ab, da sie mit den Grundwerten der Sozialdemokratie nicht vereinbar ist…“ Diese Formulierung findet sich in einem Antrag der Jungsozialisten an den Bundesparteitag der SPD, der zwischen dem vierten und sechsten Dezember in Berlin stattfindet. Mit den Jusos fordern der SPD-Bezirk  Mittelfranken, die Unterbezirke München und Aachen-Stadt, der Kreis Rhein-Neckar, einige Ortsvereine und die bundesweite Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Juristinnen und Juristen (ASJ) die Ablehnung der Vorratsdatenspeicherung. Soweit die Basis. Was die Basis will, schert den Überbau indes nur wenig. Die Antragskommission des Parteitages unter dem stellvertretenden Vorsitzenden Olaf Scholz empfiehlt den Delegierten die Annahme des einzigen Antrags, der <strong>nicht </strong>eindeutig gegen die anlaßlose Vorratsdatenspeicherung Position bezieht, nämlich den Antrag 30 des Hamburger Ortsvereins Eimsbüttel-Nord. In dem heißt es unter anderem: &#8220;Die Bundestagsfraktion sowie die SPE-Fraktion im Europäischen Parlament werden aufgefordert, sich vor einer Neuregelung der Vorratsdatenspeicherung dafür einzusetzen, dass die Notwendigkeit einer Vorratsdatenspeicherung unter Einsatz der geringstmöglich in die Privatsphäre eingreifenden Mittel und der höchstmöglichen Datensicherheit (vgl. das Scheitern von ELENA) sowie unter Beachtung der Missbrauchsgefahr (vgl. nur den Datenskandal bei der Anti-Nazi-Demo in Dresden) nachgewiesen wird.&#8221; Eigentlich ist das schon Überbautrickserei genug, um den Basiswillen auszuhebeln. Doch empfiehlt die Antragskommission nunmehr den Delegierten die Annahme dieses Antrages aus Eimsbüttel in einer Langfassung der Antragskommission, die wiederum mit dem ursprünglichen Eimsbütteler Begehren kaum mehr etwas zu tun hat. Denn in dieser Langfassung heißt es: &#8220;Insbesondere die von der EU-Richtlinie vorgeschriebene Mindestspeicherdauer von 6 Monaten greift unverhältnismäßig stark in das Grundrecht ein. Dabei zeigt die Praxis, dass eine Speicherdauer von 3 Monaten für den verfolgten Zweck der Richtlinie ausreichend ist. Daher fordern wir, dass die Mindestspeicherdauer der Richtlinie von 6 auf 3 Monate verkürzt wird oder es den Mitgliedstaaten zumindest freigestellt wird, eine kürzere Mindestspeicherdauer festzulegen…Im Rahmen dieser Einschränkungen und Einhaltung der strengen Voraussetzungen, die das Bundesverfassungsgericht für eine Umsetzung der Richtlinie festgelegt hat, ist der Abruf der Telekommunikationsverbindungsdaten bei den Providern durch Ermittlungsbehörden ein verhältnismäßiges Instrument.“ Ein tolldreistes Lehrstück in Sachen innerparteilicher Demokratie. Und ein weiteres Scherflein zur Parteiverdrossenheit.</p>
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		<title>Vinegar Joe</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 19:34:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Elkie Brooks]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Gage]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Palmer]]></category>
		<category><![CDATA[Steve York]]></category>
		<category><![CDATA[Vinegar Joe]]></category>

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		<description><![CDATA[Ach, ja. Vinegar Joe. Robert Palmer, Elkie Brooks, Peter Gage und Steve York. Drei, vier Jahre nur und dann war wieder Schluß. Hier ein Stückchen aus dem Jahr 1972, Rusty Red Armour.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach, ja. Vinegar Joe. Robert Palmer, Elkie Brooks, Peter Gage und Steve York. Drei, vier Jahre nur und dann war wieder Schluß. Hier ein Stückchen aus dem Jahr 1972, Rusty Red Armour.</p>
<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://www.korno.de/blog/2011/11/17/vinegar-joe/"><img src="http://img.youtube.com/vi/i3zXXKqn1Qc/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
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		<title>&#8220;She sings song for the lost and the lonely&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 19:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Elkie Brooks]]></category>
		<category><![CDATA[Pearl's A Singer]]></category>

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		<description><![CDATA[What a Voice! Elkie Brooks, früheres Mitglied der R&#38;B-Band Vinegar Joe, singt &#8220;Pearl&#8217;s A Singer&#8221;. Mit der Inbrunst, der Leidenschaft, einer Stimme, die sich 1977, als sie den Song mit zweiunddreißig Jahren aufgenommen hatte, erst andeuteten.  Hier eine Aufnahme der seinerzeit Einundsechzigjährigen aus dem Jahre 2006.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="500" height="375" src="http://www.youtube.com/embed/v2yYLdigGbo?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>What a Voice! Elkie Brooks, früheres Mitglied der R&amp;B-Band Vinegar Joe, singt &#8220;Pearl&#8217;s A Singer&#8221;. Mit der Inbrunst, der Leidenschaft, einer Stimme, die sich 1977, als sie den Song mit zweiunddreißig Jahren aufgenommen hatte, erst andeuteten.  Hier eine Aufnahme der seinerzeit Einundsechzigjährigen aus dem Jahre 2006.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Das Welsch des Volker Kauder</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 18:35:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Kauderwelsch]]></category>
		<category><![CDATA[Violker Kauder]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Europäer dürften besser deutsch sprechen  als der Schwabe Volker Kauder, der, wie bekannt, alles spricht außer hochdeutsch und dem in einem Akt fortdauernder Cerebralphimose der wilhelminisch-großdeutsche Satz: &#8220;Europa spricht jetzt deutsch&#8221; entfleucht ist. Kauderwelsch, so belehrt uns Wikipedia, ist unter anderem die abwertende Bezeichnung für eine verworrene Sprechweise. Man kann nur leider nicht darauf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Europäer dürften besser deutsch sprechen  als der Schwabe Volker Kauder, der, wie bekannt, alles spricht außer hochdeutsch und dem in einem Akt fortdauernder Cerebralphimose der wilhelminisch-großdeutsche Satz: &#8220;Europa spricht jetzt deutsch&#8221; entfleucht ist. Kauderwelsch, so belehrt uns Wikipedia, ist unter anderem die abwertende Bezeichnung für eine verworrene Sprechweise. Man kann nur leider nicht darauf bauen, daß der Kauder sich bei diesem Satz verworren hat. Vielmehr fürchte ich, daß der Kauder meint, was er sprachlich fabriziert hat, daß nämlich am deutschen Wesen zwar nicht die Welt, aber Europa genesen soll.</p>
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		<title>Von Sibelius zu Led Zeppelin</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 18:11:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Jean Sibelius]]></category>
		<category><![CDATA[Led Zeppelin]]></category>
		<category><![CDATA[Lucia Micarelli]]></category>

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		<description><![CDATA[Den besten Weg vom Violinenkonzert in d-moll, opus 47, von Jean Sibelius zum Rockklassiker Kashmir von Led Zeppelin geht die amerikanische Ausnahmeviolinistin Luca Micarelli. Aufgenommen im Jahre 2007 in Salt Lake City. (Für den Tip danke ich dem Schockwellenreiter.)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="500" height="375" src="http://www.youtube.com/embed/haVWq8Wptnw?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Den besten Weg vom Violinenkonzert in d-moll, opus 47, von Jean Sibelius zum Rockklassiker Kashmir von Led Zeppelin geht die amerikanische Ausnahmeviolinistin Luca Micarelli. Aufgenommen im Jahre 2007 in Salt Lake City. (Für den Tip danke ich dem <a href="http://www.schockwellenreiter.de/blog/2011/11/17/von-sibelius-zum-zeppelin/" target="_blank">Schockwellenreiter</a>.)</p>
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		<title>Nur ein paar Fragen</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 20:54:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Nazis]]></category>
		<category><![CDATA[Verfassungsschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Zehn Morde, vierzehn Banküberfälle, zwei Sprengstoffanschläge. Die Bilanz einer Nazibande. Ein paar Fragen: Waren das alle Verbrechen dieser Bande? Wie groß war diese Terrorgruppe wirklich? Gibt es noch andere solche Gruppierungen? Wie gestaltete sich die Zusammenarbeit mit dem Verfassungsschutz in Thüringen? Wie weit ging diese Zusammenarbeit? Wer hat die Zusammenarbeit beschlossen? Wurde die Kooperation mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zehn Morde, vierzehn Banküberfälle, zwei Sprengstoffanschläge. Die Bilanz einer Nazibande. Ein paar Fragen: Waren das alle Verbrechen dieser Bande? Wie groß war diese Terrorgruppe wirklich? Gibt es noch andere solche Gruppierungen? Wie gestaltete sich die Zusammenarbeit mit dem Verfassungsschutz in Thüringen? Wie weit ging diese Zusammenarbeit? Wer hat die Zusammenarbeit beschlossen? Wurde die Kooperation mit den Behörden kontrolliert? Von wem? Was wußten die Politiker? Wurden öffentliche Gelder für Spitzel und V-Leute wirklich für den Aufbau von Infrastruktur der Nazis verwendet? Wer kontrolliert die Verwendung solcher Mittel? Wer hat diese Ausgaben beschlossen?</p>
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		<title>Göttliche Botin</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 14:14:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Lindner]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburger Thesen]]></category>
		<category><![CDATA[Nadja Hirsch]]></category>

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		<description><![CDATA[Interessant. Da muß man ein linkes Blatt aufschlagen, um ein zaghaftes, ein zartes Stimmchen lesen zu können, das in der FDP anderes als nur den gegelten Mainstream von radikaler Marktwirtschaft, Freiheit vom nimmersatten Staat oder der Verachtung von Armen und Armut von sich gibt. &#8220;Wer die soziale Marktwirtschaft durch die Krise bringen will, muss den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Interessant. Da muß man ein linkes Blatt aufschlagen, um ein zaghaftes, ein zartes Stimmchen lesen zu können, das in der FDP anderes als nur den gegelten Mainstream von radikaler Marktwirtschaft, Freiheit vom nimmersatten Staat oder der Verachtung von Armen und Armut von sich gibt. &#8220;Wer die soziale Marktwirtschaft durch die Krise bringen will, muss den ungezügelten Kapitalismus zähmen, ohne dabei in Staatsgläubigkeit zu verfallen.&#8221; Das sagt in einem Gespräch mit dem <a href="http://www.freitag.de/politik/1145-unsere-tradition-ignoriert" target="_blank">Freitag</a> die Europaabgeordnete der FDP, Nadja Hirsch. Sie ist seit dreizehn Jahren Mitglied der FDP und Mitbegründerin des &#8220;Dahrendorfkreises&#8221;. &#8220;Mein Verständnis eines ganzheitlichen Liberalismus hatte in dieser Zeit einen schweren Stand in der Partei. Aber die Herausforderung, dass sich das ändert, und die Chance, dass das auch gelingen kann, sind in Zeiten des Umbruchs so groß wie nie. (&#8230;) Diese Tradition hat in der Außenwahrnehmung der Partei lange kaum eine Rolle gespielt. Am deutlichsten ist diese Schwäche in der Ära von Guido Westerwelle zum Tragen gekommen, der die FDP zu einer monothematischen Organisation formte – und damit letztlich in die Krise führte.&#8221; Naja, vom Umbruch in der FDP ist nach dem Absturz in die 1,8%-Region nach der Berliner Landtagswahl noch nicht so sehr viel zu erkennen. Von Krise umso mehr.  &#8220;Das Problem der FDP ist, dass in der Öffentlichkeit der Eindruck entstanden ist, Liberalismus und soziale Gerechtigkeit seien unvereinbar. Das ignoriert unsere programmatische Tradition: Die &#8216;Lebenschance&#8217; für jeden ist unser Ziel, unabhängig von Geschlecht, familiärer Herkunft oder Nationalität. Freiheit gibt es nicht ohne Verantwortung auch der Stärkeren für die Schwächeren.&#8221; Gleichwohl. Einen solchen Satz hätte ich schon mal gerne vom Vorsitzenden der FDP gehört oder vom Generalsekretär der Partei gelesen. Das könnte womöglich als Zeichen für ein Umdenken gewertet werden, das einem Umbruch sicher vorauszugehen hätte. Aber Christian Lindner hat den Freiburger Thesen der FDP lediglich eine historische Bedeutung zugesprochen. Für Nadja Hirsch aber muß &#8220;die FDP (&#8230;) ihre Politik wieder auf das Fundament eines echten Liberalismus gründen, der Freiheits- und Teilhaberechte gleichermaßen berücksichtigt und der sich den neuen Fragen zuwendet, die eine Gesellschaft stellt. (&#8230;) Die FDP der Freiburger Thesen war eine Partei, die für soziale Verantwortung und Chancengleichheit, für Bildungsgerechtigkeit und Mitbestimmung stand.&#8221;  Nun denn. Im Shintoismus gelten Hirsche als göttliche Boten. Nehmen wir Nadja Hirsch als göttliche Botin eines erneuerbaren Liberalismus.</p>
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		<title>Franz Josef Degenhardt</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 12:25:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Franz Josef Degenhardt]]></category>

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		<description><![CDATA[„Mich, wenn sie mich zu Grabe tragen, also dann mitten durch die Stadt. Auf einen offenen Leichenwagen, dass man davon noch was hat. Kurz durch die Schmuddelkinder-Viertel, möglichst im Morgen seinen Schein. Lasst doch den schwarzen Kutscher fluchen, mein erster Schulweg soll es sein.“ Franz Josef Degenhardt, Liedermacher, Schriftsteller und Anwalt, verstarb am 14. November [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>„Mich, wenn sie mich zu Grabe tragen,</em><br />
<em>also dann mitten durch die Stadt.</em><br />
<em>Auf einen offenen Leichenwagen,</em><br />
<em>dass man davon noch was hat.</em><br />
<em>Kurz durch die Schmuddelkinder-Viertel,</em><br />
<em>möglichst im Morgen seinen Schein.</em><br />
<em>Lasst doch den schwarzen Kutscher fluchen,</em><br />
<em>mein erster Schulweg soll es sein.“</em></p>
<p>Franz Josef Degenhardt, Liedermacher, Schriftsteller und Anwalt, verstarb am 14. November 2011 im Alter von 79 Jahren. Wie kein anderer verlieh er der 68er Bewegung und der politischen Linken in Deutschland eine laute Stimme.</p>
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		<title>Börsennotiert</title>
		<link>http://www.korno.de/blog/2011/11/08/borsennotiert/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 16:50:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlusconi tritt womöglich zurück: der DAX steigt. Mehrheit für Berlusconi im Parlament: der DAX fällt. Papandreou will eine Volksbefragung in Griechenland: die Börsen in Frankfurt, Athen und London geben nach. Volksabstimmung abgesagt: die Kurse in London, Athen und Frankfurt steigen. Börsennotierte Politik. Irre.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlusconi tritt womöglich zurück: der DAX steigt. Mehrheit für Berlusconi im Parlament: der DAX fällt. Papandreou will eine Volksbefragung in Griechenland: die Börsen in Frankfurt, Athen und London geben nach. Volksabstimmung abgesagt: die Kurse in London, Athen und Frankfurt steigen. Börsennotierte Politik. Irre.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Bewußt-Sein</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 20:28:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Gottschalk]]></category>
		<category><![CDATA[Wetten daß]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Nachfolge von Thomas Gottschalk bei &#8220;Wetten daß&#8230;&#8221; findet mehr und größere mediale Aufmerksamkeit als etwa die Not von Griechen, Italienern, Spaniern, Thailändern oder Japanern. Das Sein bestimmt das Bewußtsein. Immer noch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Nachfolge von Thomas Gottschalk bei &#8220;Wetten daß&#8230;&#8221; findet mehr und größere mediale Aufmerksamkeit als etwa die Not von Griechen, Italienern, Spaniern, Thailändern oder Japanern. Das Sein bestimmt das Bewußtsein. Immer noch.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Brenna tuats guat</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 16:10:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Hubert von Goisern]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Jeder weiß, dass Geld nicht auf der Wiese wächst. Und essen kann man es auch nicht, aber es brennt gut. Aber heizen tun wir mit Weizen, mit Rüben und Mais. Wenn wir noch lange so weiterheizen, brennt der Hut.&#8221; (Hubert von Goisern, 2011)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Jeder weiß, dass Geld nicht auf der Wiese wächst. Und essen kann man es auch nicht, aber es brennt gut. Aber heizen tun wir mit Weizen, mit Rüben und Mais. Wenn wir noch lange so weiterheizen, brennt der Hut.&#8221; (Hubert von Goisern, 2011)<br />
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://www.korno.de/blog/2011/10/28/brenna-tuats-guat/"><img src="http://img.youtube.com/vi/rCE-4sCVpgg/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
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		<title>Blechmusik</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Oct 2011 12:49:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Les Tambours Du Bronx]]></category>

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		<description><![CDATA[Haut drauf, Jungs, es ist Monatsanfang&#8230;&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Haut drauf, Jungs, es ist Monatsanfang&#8230;&#8230;</p>
<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://www.korno.de/blog/2011/10/01/blechmusik/"><img src="http://img.youtube.com/vi/bjd-Z7FoVoY/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
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		<title>Ich kann deine Fresse nicht mehr sehen&#8230;</title>
		<link>http://www.korno.de/blog/2011/10/01/ich-kann-deine-fresse-nicht-mehr-sehen/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Oct 2011 10:54:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Ronald Pofalla]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Bosbach]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Ich kann deine Fresse nicht mehr sehen. Ich kann deine Scheiße nicht mehr hören.&#8221; Diesen ausgesucht höflichen und feinfühligen Ton, diese elaborierte bürgerliche Anspracheform wählte, wenn man Spiegel-Online glauben kann, Kanzleramtsminister Ronald Pofalla von der CDU im Gespräch mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Wolfgang Bosbach. Ein anderer Abgeordneter, so der Spiegel weiter, erinnere sich nicht an den genauen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ich kann deine Fresse nicht mehr sehen. Ich kann deine Scheiße nicht mehr hören.&#8221; Diesen ausgesucht höflichen und feinfühligen Ton, diese elaborierte bürgerliche Anspracheform wählte, wenn man <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,789501,00.html#ref=rss" target="_blank">Spiegel-Online</a> glauben kann, Kanzleramtsminister Ronald Pofalla von der CDU im Gespräch mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Wolfgang Bosbach. Ein anderer Abgeordneter, so der Spiegel weiter, erinnere sich nicht an den genauen Wortlauf, bestätige aber die Auseinandersetzung mit den Worten, diese Zitate seien &#8220;eher untertrieben&#8221;. Ein Hoch auf die bürgerlichen Tugenden.</p>
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		<title>Jahn contra Gauck</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 20:46:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
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		<category><![CDATA[Joachim Gauck]]></category>
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		<description><![CDATA[Am kommenden Montag werden wir ihn wieder feiern, den Tag der Deutschen Einheit. Zum einundzwanzigsten Mal. Heute, nur wenige Tage vor den Fensterreden über die gewachsene Einheit zwischen Ost und West, hat die schwarz-gelbe Mehrheit im deutschen Bundestag eine achte Novelle des Stasiunterlagengesetzes gegen die Oppositionsparteien durchgedrückt. Anlaß: Der neue, der dritte Chef der Bundesbehörde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am kommenden Montag werden wir ihn wieder feiern, den Tag der Deutschen Einheit. Zum einundzwanzigsten Mal. Heute, nur wenige Tage vor den Fensterreden über die gewachsene Einheit zwischen Ost und West, hat die schwarz-gelbe Mehrheit im deutschen Bundestag eine achte Novelle des Stasiunterlagengesetzes gegen die Oppositionsparteien durchgedrückt. Anlaß: Der neue, der dritte Chef der Bundesbehörde für die Stasiunterlagen, Roland Jahn, möchte fünfundvierzig seiner eintausendsechshundert Mitarbeiter loswerden. Allesamt ehemalige Mitarbeiter der Stasi. Eingestellt worden sind sie Anfang der neunziger Jahre vom ersten Behördenleiter, Joachim Gauck! Mit ihrer Hilfe sollten die komplizierten Register und kilometerlangen Aktenbestände besser erarbeitet und erforscht werden. Andere bekamen einen Job, weil sie als Fahrer oder Wachleute als relativ unbelastet galten. Doch nunmehr, 20 Jahre später, sollen  die früheren Stasi-Mitarbeiter nicht mehr in der Bundesbehörde geduldet werden. Ein schwarz-gelbes Gesetz also, das rückwirkend langjährige Mitarbeiter stigmatisiert und diffamiert sowie die Entscheidungen der bisherigen Behördenleiter als Arbeitgeber dieser Mitarbeiter auf den Kopf stellt. Im Alleingang stellen FDP und CDU damit auch rechtsstaatliche Grundsätze auf den Kopf. Ich bin für die Einheit der Deutschen. Aber für eine Einheit, die die Leistungen der ehemaligen DDR-Bürger in den letzten einundzwanzig Jahren deutlich anerkennt. Und wenn sich die ehemaligen Stasimitarbeiter in der Jahn-Behörde nichts haben zuschulden kommen lassen, dann dürfen sie eben nicht vor die Tür gesetzt werden. Wieviele ehemalige Mitglieder von Blockparteien der DDR waren eigentlich an der heutigen Bundestagsentscheidung beteiligt?</p>
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		<title>Verblödung und Unterforderung</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 12:46:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfgang Horn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Angela Merkel]]></category>
		<category><![CDATA[ARD]]></category>
		<category><![CDATA[Günther Jauch]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Selten wurden die zwei zentralen Prinzipien der deutschen Mediendemokratie – Verblödung und Unterforderung – so offenbar wie hier in der harmonischen Zusammenarbeit von Politiker und Moderator. Unversehens geronn die europäische Krise, die nicht zuletzt durch deutsches Zutun ihre Zuspitzung erfahren hat, zu einer kurzweiligen Lach- und Sachgeschichte. Hätte Jauch die Arbeit eines Journalisten gemacht, hätte er die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Selten wurden die zwei zentralen Prinzipien der deutschen Mediendemokratie – Verblödung und Unterforderung – so offenbar wie hier in der harmonischen Zusammenarbeit von Politiker und Moderator. Unversehens geronn die europäische Krise, die nicht zuletzt durch deutsches Zutun ihre Zuspitzung erfahren hat, zu einer kurzweiligen Lach- und Sachgeschichte. Hätte Jauch die Arbeit eines Journalisten gemacht, hätte er die Kanzlerin nach dem deutschen Beitrag zur europäischen Krise befragt, nach dem Zusammenhang zwischen dem phänomenalen deutschen Exportüberschuss und dem Defizit der EU-Partner. Und er hätte über den Lohnverzicht gesprochen, der den deutschen Arbeitnehmern aufgezwungen wurde und der ihre europäischen Kollegen in die Arbeitslosigkeit getrieben hat. Es liegt allerdings die Vermutung nahe, dass Jauch der beliebteste Moderator des Landes ist, weil er diese Fragen nicht stellt.&#8221; (Jakob Augstein im <a href="http://www.freitag.de/politik/1139-in-der-gl-sernen-fabrik-merkel-jauch-und-die-mechanik-der-machtverwaltung" target="_blank"><em>Freitag</em> </a>vom 29. September 2011 unter dem Titel: &#8220;In der gläsernen Fabrik&#8221; zum einstündigen Gespräch zwischen Günther Jauch und Angela Merkel / www.freitag.de)</p>
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