Kategorie: Sonstiges
Gratis
21. April 2012 - 14:49 UhrPunktgleich. Ein interessanter Vergleich im Postillon: Gratis-Bildzeitung versus Gratis-Koran. Ein schönes Fundstück.
Mundstück
21. April 2012 - 14:40 UhriZivilisation
21. April 2012 - 11:37 UhrDen haben wir doch wirklich schon so lange vermisst: den Ei-Würfler. Jetzt kann man die Eier endlich stapeln. Und in anständige Scheiben schneiden. Es beginne das Zeitalter der iZivilisation.
Denkmaltag
18. April 2012 - 20:04 UhrHeute ist der internationale Denkmaltag.

Vermutlich kann es ohne einen solchen Tag nicht gehen. Zudem ist heute auch noch der Tag der Amateurfunker. Nun wird die Teilmenge der Denkmalschützer und der Amateurfunker nicht wirklich sehr groß sein, so daß das Interesse nicht wirklich aufgespalten wird. Gut so. Ich würdige den Denkmaltag. Mit einem Denkmal antiker Badehauben.
Nachtrag: Heute vor achtundsiebzig Jahren wurde, natürlich in den USA, der erste öffentliche Waschsalon eröffnet, vermutlich die Washateria im texanischen Fort Worth. Wäre das nicht auch einen internationalen Tag wert? Den Tag des Waschsalons.
Kreise, Spiralen, Farbfontänen
16. April 2012 - 23:44 UhrSechzehnter April 1943: Der Schweizer Chemiker Albert Hofmann untersucht in einem Selbstversuch die Wirkung von LSD, Lysergsäurediäthylamid. Auszüge aus seinem Protokoll (Wikipedia): „16:20 Einnahme der Substanz - 17:00 Beginnender Schwindel, Angstgefühl, Sehstörungen, Lähmungen, Lachreiz. - Mit Velo nach Hause. Von 18 – ca. 20 Uhr schwerste Krise, siehe Spezialbericht: - Die letzten Worte konnte ich nur mit grosser Mühe niederschreiben. […] die Veränderungen und Empfindungen waren von der gleichen Art [wie gestern], nur viel tiefgreifender. Ich konnte nur noch mit grösster Anstrengung verständlich sprechen, und bat meine Laborantin, die über den Selbstversuch informiert war, mich nach Hause zu begleiten. Schon auf dem Heimweg mit dem Fahrrad […] nahm mein Zustand bedrohliche Formen an. Alles in meinem Gesichtsfeld schwankte und war verzerrt wie in einem gekrümmten Spiegel. Auch hatte ich das Gefühl, mit dem Fahrrad nicht vom Fleck zu kommen. Indessen sagte mir später meine Assistentin, wir seien sehr schnell gefahren. [Zu Hause angelangt] wurden Schwindel und Ohnmachtsgefühl zeitweise so stark, dass ich mich nicht mehr aufrecht halten konnte und mich auf ein Sofa hinlegen musste. Meine Umgebung hatte sich nun in beängstigender Weise verwandelt. […] die vertrauten Gegenstände nahmen groteske, meist bedrohliche Formen an. Sie waren in dauernder Bewegung, wie belebt, wie von innerer Unruhe erfüllt. Die Nachbarsfrau […] war nicht mehr Frau R., sondern eine bösartige, heimtückische Hexe mit einer farbigen Fratze. etc. etc.“ Später beim Ausklang des Rausches: „Jetzt begann ich allmählich, das unerhörte Farben- und Formenspiel zu geniessen, das hinter meinen geschlossenen Augen andauerte. Kaleidoskopartig sich verändernd drangen bunte phantastische Gebilde auf mich ein, in Kreisen und Spiralen sich öffnend und wieder schliessend, in Farbfontänen zersprühend, sich neu ordnend und kreuzend, in ständigem Fluss. Besonders merkwürdig war, wie alle akustischen Wahrnehmungen, etwa das Geräusch einer Türklinke oder eines vorbeifahrenden Autos, sich in optische Empfindungen verwandelten. Jeder Laut erzeugte ein in Form und Farbe entsprechendes, lebendig wechselndes Bild.” Tja. Fast siebzig Jahre ist das her. Zwei bis drei Generationen haben seither ähnliche Erfahrungen mit dem Mutterkornderivat gemacht, das man auch als “Heiliges Feuer” bezeichnete. Übrigens: Seither heißt man diesen Tag auch “Bicycle-Day”.
Paradies
16. April 2012 - 20:39 UhrDer Baum der Erkenntnis …
… und wie man sich das Neunzehnhundertvierundfünfzig als Science Fiction ausgemalt hat. Jedenfalls waren die Äpfel schön groß und keine Schlangen zu sehen. Vielleicht ein anderes Paradies?





