Kategorie: Musik

Bella Ciao

Ganz frisch auf den Tisch: Übermorgen erst erscheint das Album des Gitarristen  Marc Ribo “Songs of Resistance Nineteenfourtyeight – Twentyeightteen”. Und darauf die Hymne aus dem italienischen Widerstand und antifaschistische Volks-Ballade Bella Ciao.  Mehr noch: gesungen, vorgetragen, durchlebt von Tom Waits.

Eines Morgens in aller Frühe
Bella Ciao, bella ciao, bella ciao, ciao, ciao
Eines Morgens in aller Frühe
trafen wir auf unseren Feind.


Partisanen, kommt nehmt mich mit euch,
Bella Ciao, bella ciao, bella ciao, ciao, ciao
Partisanen, kommt nehmt mich mit euch,
denn ich fühl' der Tod ist nah.


Wenn ich sterbe, o ihr Genossen,
Bella Ciao, bella ciao, bella ciao, ciao, ciao
bringt als tapferen Partisanen
mich sodann zu letzten Ruh'.


In den Schatten der kleinen Blume,
Bella Ciao, bella ciao, bella ciao, ciao, ciao
einer kleinen, ganz zarten Blume,
in die Berge bringt mich dann.


Und die Leute, die gehn vorüber,
Bella Ciao, bella ciao, bella ciao, ciao, ciao
Und die Leute, die gehn vorüber,
sehn die kleine Blume stehn.


Diese Blume, so sagen alle,
Bella Ciao, bella ciao, bella ciao, ciao, ciao
ist die Blume des Partisanen,
der für unsere Freiheit starb.


(Verfasser des italienischen Orginals: unbekannt 
(um 1906 in Terre d'Acqua), Übersetzung: Horst Berner)

All Along The Watchtower

All Along the Watchtower. Bob Dylan. Dann – und entscheidend –  Jimi Hendrix.
Der Frankfurter Musikjournalist Volker Rebell nannte die Hendrix-Version „die Essenz der Rockmusik schlechthin“. Das Stück wurde von unzähligenMusikern und Gruppen gecovert. Eric Clapton, Steve Vai, Neil Young, Bryan Ferry, U2, Dave Mason, Paul Weller, Pearl Jam, XTC, Grateful Dead, Werner Lämmerhirt, Jan Akkerman oder Chris de Burgh. Hier nun die Version von Playing For Change. “There must be some kind of way out of here.”

Matinda

Warum nicht mal eine kongolesischen Rumba? Matinda. Komponiert von Mermans Mosengo. Vorgetragen von der Playing-For-Change-Band live in Brasilien. Kubanische Musik in Rio, performed von Künstlern aus Afrika, Brasilien, Israel, Amerika, den Niederlanden, Japan, New Orleans, Italien, aus aller Herren und Damen Länder.

On And On

“We’re calling out to you! Everybody! We’ve got to move! We’ve been down way too long! It’s our right to right the wrong. Stand up! We all belong! … upon the hill that some lives on. Keep on strong. Keep on proud. Tell the truth! Say it loud! We’re gonna walk! We’re gonna crawl! Gonna make it … through it all. Through the fire … through the rain. Won’t stop fighting until we’re free again!”

Zweitausendachtzehn

Ein Freund und ehemaliger Kollege hat heute in Facebook geschrieben, daß ein namentlich nicht genannter Freund von ihm vegan lebe und bei jedem Wetter mit dem Fahrrad fahre. Aber an Silvester schicke er mit kindlicher Freude gerne ein paar Raketen gen Himmel. Arne, mein Freund, fragt nun, ob der klimatische Fußabdruck nun größer als der derjenigen sei, die hier mit großer Geste ihre “Böllerabstinenz” öffentlich machten und alle “Knalltüten” zu rücksichtslosen Idioten erklärten? „So wichtig und richtig ein nachhaltiger Lebensstil ist, so überflüssig ist jedweder volkspädagogische Impetus mit dem dieser herausposaunt wird. ‚Jeck loss jeck elans‘ sagen wir hier in Köln, was so viel bedeutet, dass jeder nach seiner Facon leben kann, so lange es ein gewisses Maß an Rücksichtnahme auf der einen und ein gewisses Maß an gelassener Geschmeidigkeit auf der anderen Seite gibt. Für 2018 wünsche ich mir mehr Toleranz und weniger evangelikale Besserwisserei. Vielleicht ist es ja auch mal ein guter Vorsatz, die eigenen Laster bewusst zu genießen, der Unvernunft ihren Raum zu geben und die Laster des Gegenübers milde wegzulächeln. In diesem Sinne wünsche ich allen hier ein frohes und ein sinnliches neues Jahr!“ Dem schließe ich mich ohne jeden Vorbehalt an. Toleranz, Rücksichtnahme und Geschmeidigkeit, Unvernunft, Laster und Lächeln können das neue Jahr nur besser machen. Ich wünsche allen Freunden und Bekannten ein frohes Jahr Zweitausendundachtzehn. Danke, Arne, für die Vorlage.